BBQ Kantine http://www.bbq-kantine.de Wed, 19 Feb 2020 18:26:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Lammrollbraten vom Drehspieß http://www.bbq-kantine.de/2020/02/19/lammrollbraten-vom-drehspiess/ http://www.bbq-kantine.de/2020/02/19/lammrollbraten-vom-drehspiess/#respond Wed, 19 Feb 2020 18:26:48 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=4086 [Enthält Werbung]

Lammfleisch wird leider oft unterschätzt! Dabei ist es doch so gesund! Zeit, es ordentlich zu würdigen…

In diesem Beitrag bereite ich einen leckeren Lammrollbraten zu, den ich von der Beilerei* geliefert bekommen habe. Eingelegt in einer fantastischen Kräuter-Knoblauch Marinade unterstützt diese den klasse Eigengeschmack des Lammfleisches ganz hervorragend. Gegrillt wird dann auf dem Drehspieß des Regal 590 Pro von Broil King*! Und grillen am Spieß ist doch immer ein Erlebnis!

Die Zutaten:

  • 1,8 kg Lammrollbraten aus der Keule*
  • 150 ml Olivenöl
  • eine halbe Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • je ein paar Zweige Koriander, Majoran und glatte Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

Wie eingangs schon erwähnt, ist Lammfleisch sehr gesund. Es enthält viel Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Die Keule im speziellen schmeckt würzig und ist dabei zart und mager. Das hier verwendete “Royal Lamb” stammt aus Großbritannien und steht für ausgezeichnete Qualität. Der Knochen ist bereits ausgelöst und die Keule fertig für den Grill gebunden. Gerade für Leute, die sich da nicht ran trauen oder sich einfach diesen Arbeitsschritt ersparen wollen, ist dies ein Vorteil.

Aber zunächst kümmern wir uns um die Marinade. Diese ist einfach und schnell zubereitet mit vielen leckeren Zutaten wie Zwiebel, Knoblauch, verschiedenen Kräutern und natürlich Olivenöl.

Die lästigste Aufgabe des ganzen Gerichtes ist wohl das Hacken der Kräuter. Aber der Duft dabei entschädigt doch so einiges.

Dann wird das Olivenöl mit den Kräutern vermischt. Dazu kommen der gepresste Knoblauch und die geriebene Zwiebel. Dazu verwendet man eine einfach Küchenreibe. Zum Schluss noch kräftig pfeffern und salzen. Fertig ist die Marinade!

Der Rollbraten wird jetzt von allen Seiten mit der Marinade bestrichen und wandert so, am besten über Nacht, in den Kühlschrank. Hier kann die Marinade einziehen und ihren fantastischen Duft entfalten.

Am nächsten Tag habe ich den Grill nur mit Hilfe des Heckbrenners auf ca. 170-180°C eingeregelt. Jetzt muss der Braten noch aufgespießt und befestigt werden, dann kann es los gehen und der Rollbraten dreht seine Kreise! Wenn eine Kerntemperatur von 65°C erreicht ist, kann der Braten wieder vom Grill genommen werden. Das wird, je nach Temperatur, ca. 2-2,5 Stunden dauern.

Ist das nicht ein Anblick?! Die Kerntemperatur ist erreicht und ein absolut grandioser Duft erreicht meine Nase schon bevor der Deckel des Grills geöffnet wurde!

Ein paar Minuten darf der Lammrollbraten noch ruhen, bevor er angeschnitten wird. Das macht doch wirklich Appetit auf Lamm!

Völlig zu Unrecht landet Lammfleisch bei mir viel zu selten auf dem Grill bzw. dem Teller! Ausgesprochen saftig und zart ist dieser Lammbraten vom Drehspieß. Er ist wunderbar würzig ohne dabei nach Schafstall zu schmecken! Die Marinade mit den vielen Kräutern und vor allem dem Knoblauch passt perfekt zum Lamm und gibt dem Ganzen noch eine besondere Note! Einfach lecker!

Hier noch das Rezept zum ausdrucken oder speichern:

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BBQ Roastbeef-Spieße http://www.bbq-kantine.de/2020/02/12/bbq-roastbeef-spiesse/ http://www.bbq-kantine.de/2020/02/12/bbq-roastbeef-spiesse/#respond Wed, 12 Feb 2020 18:29:22 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=4055 [Enthält Werbung]

Aus Roastbeef kann man mehr machen als einfach nur ein Steak! Diese Spieße zum Beispiel machen eurem Gaumen mindestens genauso viel Freude…

Fleisch am Spieß ist einfach super! Leider habe ich meine Vorsätze mal wieder was mit Spießen zu machen in letzter Zeit viel zu selten in die Tat umgesetzt. Das soll sich jetzt ändern. Was mit Rindfleisch sollte es sein. Gesagt, getan. Dazu habe ich bei der Beilerei* zwei schöne Stücke Roastbeef von der deutschen Färse bestellt. Da Fleisch alleine aufzuspießen ja etwas langweilig ist, haben sich rote Zwiebeln und Paprika dazugesellt. Kann ja eigentlich nur lecker werden…

Die Zutaten:

  • 1 kg Färsen-Roastbeef* von der Beilerei
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 1-2 rote Paprika
  • Steak Rub (alternativ BBQ-Rub nach Wahl)

Die Zubereitung:

Die Hauptzutat des Gerichtes ist Roastbeef aus garantiert bayrischer Herkunft. Es handelt sich hierbei um Färsenfleisch. Eine Färse ist eine junge, weibliche Kuh, die noch nicht gekalbt hat. Dieses Fleisch steht für gute Fleischqualität, da es von feinen Fettadern durchzogen ist. Grund dafür ist, dass die Rinder für die anstehende Geburt Reserven in Form von Fett einlagern. Das bringt Geschmack und sorgt dafür, dass das Fleisch wunderbar saftig ist!

Zunächst wird das Roastbeef in ca. 3-4 cm große Stücke geschnitten. Hier ist nicht die Größe entscheidend, sondern das die Stücke möglichst gleichmäßig groß sind.

Anschließend werden die Roastbeefstücke von allen Seiten mit dem Rub bestreut. Für ca. eine Stunde kann der Rub jetzt einziehen. In dieser Zeit haben die Stücke auch Zimmertemperatur angenommen.

In der Zwischenzeit werden die Zwiebeln sowie die Paprika in Stücke geschnitten. Achtet dabei darauf, dass die Größe in etwa gleich groß ist, wie die Fleischstücke. Da zwischen den Fleischstücken abwechselnd Paprika und Zwiebel aufgespießt wird, ist auch die benötigte Menge klar.

Jetzt kann gespießt werden! Begonnen und beendet wird ein Spieß immer mit einem Stück Zwiebel oder Paprika. Fleisch und Gemüse dann natürlich immer abwechselnd. Sieht das nicht schon fantastisch aus?

Endlich geht es an den Grill! Die Spieße werden bei direkter, hoher Hitze von beiden Seiten ca. 4 Minuten scharf angegrillt.

Nachdem die Spieße mit ordentlich Röstaromen versehen wurden, werden sie in den indirekten Bereich des Grills gelegt. Hier dürfen sie jetzt noch ca. 30 Minuten bei 160°C weiter grillen.

Wenn im Inneren eine Kerntemperatur von 56°C erreicht ist, sind die Spieße medium und können vom Grill genommen werden! Das sollte man sicherheitshalber mit einem Kerntemperaturfühler kontrollieren.

Leckeres Roastbeef in Kombination mit den typischen BBQ Gewürzen ist schon verdammt lecker! Dazu die noch knackige Paprika und die süßliche rote Zwiebel! Einfach genial! Und am Spieß macht das schon einiges her und das Auge isst ja bekanntlich mit! Eigentlich einfach und schnell gemacht, aber trotzdem was besonderes!

Wenn ihr ein Spieß-Set zuhause habt, dann probiert das einfach mal aus, wenn nicht dann wird es aber höchste Zeit!

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Double Bacon Burger http://www.bbq-kantine.de/2020/02/04/double-bacon-burger/ http://www.bbq-kantine.de/2020/02/04/double-bacon-burger/#respond Tue, 04 Feb 2020 17:50:20 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=4016 [Enthält Werbung]

Einfach nur Baconscheiben auf dem Burger reichen euch nicht? Dann gibt es jetzt die doppelte Bacon-Power…

Burger gehen ja bekanntlich immer! Und Bacon sowieso! Deshalb ist ein Burger ohne Bacon auch irgendwie nicht vollständig. Aber den fanatischen Bacon-Liebhabern unter uns sind einfach nur ein paar Baconscheiben zu wenig! Diese (mir sehr sympathischen) Menschen kommen hier voll auf ihre Kosten. Denn dieser Burger wird zusätzlich mit einer grandiosen Bacon-Mayonnaise gepimpt. Und die ist natürlich selbstgemacht!

Die Zutaten:

  • 3 Burgerpatties je 150 g (hier selbstgewolft aus Rindernacken* von der Beilerei*)
  • 3 Craftburgerbuns von Edeka (aus Malzteig)
  • ein paar Salatblätter
  • 6 Scheiben Bacon
  • 6 Scheiben Cheddar
  • etwas BBQ-Soße

für die Bacon-Mayonnaise:

  • 150 g Mayonnaise
  • 6 Scheiben Bacon
  • 3 TL BBQ-Soße
  • 3 TL Worcestersoße
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

Zunächst kümmere ich mich um die Bacon-Mayonnaise. Dazu braucht man natürlich Bacon und dieser wird auf der Plancha schön kross gebraten.

Anschließend wird er auf etwas Küchenkrepp abtropfen gelassen. Wenn der Bacon kalt ist wird er möglichst fein gehackt.

Im nächsten Schritt werden der Bacon und alle übrigen Zutaten der Bacon-Mayonnaise miteinander vermischt und gut durchgerührt. Schmeckt einfach total lecker! Bis zur Verwendung wandert diese fantastische Burgersoße nun zurück in den Kühlschrank.

Weiter geht’s mit dem eigentlichen Burger! Schaut euch diese perfekten Burgerpatties an. Auch die sind natürlich selbst gemacht. Dazu habe ich Rindernacken mit einer 8mm Scheibe zweimal gewolft. Der Fettanteil liegt hier definitiv über 20%, was für einen guten Burger ideal ist.

Dann geht es endlich an den Grill. Hier werden die Burgerpatties von beiden Seiten bei direkter, hoher Hitze scharf angegrillt. Außerdem habe ich auf der Plancha noch die Baconscheiben knusprig gebraten, die später zusätzlich auf den Burger kommen.

Anschließend werden die Burgerpatties im indirekten Bereich weiter gegrillt und mit jeweils zwei Scheiben Cheddar belegt. Die Burgerbuns werden mit den Schnittflächen nach unten ebenfalls kurz mit angeröstet.

Bleibt als letzter Schritt noch der Zusammenbau! Zwischen die beiden Bunhälften kommt von unten nach oben zunächst etwas von der Bacon-Mayonnaise. Dann folgt ein bisschen Salat (für das schlechte Gewissen und die Farbe) und das mit Cheddar überbackene Burgerpatty. Jetzt noch die knusprigen Baconscheiben, etwas BBQ-Soße und wiederum etwas Bacon Mayonnaise. Fertig ist der Double Bacon Burger!

Bacon durch und durch! Einfach ein geiler Burger, der sich auf der ewigen Burgerrangliste sehr weit oben einordnet. Die Bacon-Mayonnaise ist einfach der Hammer und bestimmt vielseitig einsetzbar. Das Patty ist extrem saftig und grandios im Geschmack und der Käse darf sowieso nicht fehlen. Das kernige Bun aus Malzteig sorgt dafür, dass man nach einem Burger auch pappsatt ist!

Das ist absoluter Burgerporn und solltet, nein ihr müsst, diesen Burger auf jeden Fall mal nachbauen. Bacon solltet ihr natürlich lieben! Aber wer tut das nicht…

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Wildschweingulasch http://www.bbq-kantine.de/2020/01/22/wildschweingulasch/ http://www.bbq-kantine.de/2020/01/22/wildschweingulasch/#respond Wed, 22 Jan 2020 18:05:52 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3974 [Enthält Werbung]

Ja, heute wird es wild!!! Und ja, das liegt ausschließlich am Fleisch…

Die Wild-Saison ist in vollem Gange und da lass ich es mir nicht nehmen, auch ein tolles Rezept dazu beizutragen und das kommt noch nicht mal vom Grill! Für einen ordentlichen Gulasch braucht es eben keinen Grill, obwohl die Zubereitung auch da natürlich möglich wäre! Vorteile bringt es aber nicht! Dazu habe ich von der Beilerei* fantastische Wildschweinkeule geliefert bekommen! Ideal, um daraus z.B. Gulasch zu machen.

Ein klassisch zubereiteter Gulasch mit der passenden Beilagen kommt einfach immer gut an und ist absolut zeitlos! Also ran die Töpfe…

Die Zutaten:

  • 1,5 Kilo Wildschweingulasch aus der Keule (hier geschnitten aus: Wildschwein-Keulenbraten*)
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 5 Zwiebeln
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein
  • 500 ml Wildfond
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Wacholderbeeren
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. etwas Stärke

Die Zubereitung:

Beginnen möchte ich, wie immer, mit dem Fleisch. Hier sieht man den schon fertig geschnittenen Wildschweingulasch. Ich habe dazu einen Teil der Keule verwendet. Es handelt sich hierbei um ein rustikales Stück, das aber dennoch saftig und herzhaft im Geschmack ist. Da es sich bei Wild um freilebende Tiere handelt, stellt sich hier die Frage nach der Haltungsform nicht. Die Tiere hatten wenig Stress, haben mit entsprechendem Auslauf in der Natur gelebt und sind daher was das Tierwohl angeht unangefochten! Nachhaltiger und mehr Bio geht nicht!

Aber zunächst stehen die Vorbereitungen auf dem Plan. Dazu wird das Suppengemüse klein geschnitten. Porree und Karotten in Scheiben, der Knollensellerie in Stücke. Außerdem werden die Zwiebeln grob gewürfelt.

Jetzt geht es an den Topf und hier wird zunächst der Speck angebraten, wieder raus genommen und zur Seite gestellt. In dem ausgelassenen Baconfett wird jetzt der Wildschweingulasch scharf angebraten. Das geschieht, aufgrund der Menge, am Besten in zwei Durchgängen. Auch das Fleisch wird dann wieder raus genommen und zur Seite gestellt.

Im nächsten Schritt werden dann die Zwiebeln in den Topf gegeben und angebraten. Man sieht jetzt, wie die Zwiebeln die entstandenen Anröstungen vom Boden aufnehmen. Das ist purer Geschmack!

Anschließend kommt das restliche Gemüse mit dazu und wird ebenfalls ein paar Minuten mit angeröstet. Dann darf das Tomatenmark dazu und wird wiederum mit angeröstet. Hierbei ist darauf zu achten, dass es nicht verbrennt, da es dann bitter werden würde.

Jetzt wird mit dem Rotwein abgelöscht. Dabei lösen sich die dunklen Anhaftungen am Boden und geben einen hervorragenden Geschmack! Das Fleisch und der Speck werden jetzt wieder hinzu gegeben. Dann wird der Gulasch mit dem Wildfond aufgeschüttet und es kommen Lorbeer, Wacholder sowie Salz und Pfeffer hinzu. Jetzt heißt es Deckel drauf und bei mittlerer Hitze ca. 1,5 Stunden schmoren lassen.

Nach Ablauf der Zeit bleibt nur nochmal abzuschmecken und die Lorbeerblätter zu entfernen. Sollte die Soße noch zu flüssig sein, kann sie noch mit ein wenig in Wasser gelöster Stärke angedickt werden. Dann kann serviert werden. Das Fleisch ist mittlerweile butterzart und auch die Karotten sind weich geworden. Den Rest des Gemüses kann man nur noch in Ansätzen erkennen. Dazu passen wunderbar selbst gemacht Knödel und Rotkohl.

Es gibt nicht viele Rezepte bzw. Gerichte, die ich genauso liebe wie meine Grillgerichte! Aber Gulasch, in welcher Form auch immer, ist so eins! Und auch dieser Gulasch schmeckt hervorragend und die Zubereitung stellt niemanden vor große Herausforderungen. Das Wildschweinfleisch schmeckt grandios. Es hat einen etwas intensiveren, kernigeren Geschmack als normales Hausschwein. Einfach toll. Die Soße ist kräftig, würzig und absolut lecker! Insgesamt wirklich ein tolles Gericht, nur eben nicht vom Grill!

Wenn euer Grill gerade defekt ist, ihr auch mal Wildschwein ausprobieren wollt oder ihr einfach Lust auf leckeren Gulasch habt, dann probiert dieses Rezept einfach mal aus!

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Gesmoktes Flanksteak http://www.bbq-kantine.de/2020/01/15/gesmoktes-flanksteak/ http://www.bbq-kantine.de/2020/01/15/gesmoktes-flanksteak/#respond Wed, 15 Jan 2020 18:49:55 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3934 [Enthält Werbung]

Ein Steak braucht immer Röstaromen? Ich zeige euch, dass es auch ohne geht…

Heute kommt Steak auf den Grill. Soweit nichts Besonderes! Aber es wird nicht wie üblich gegrillt, sondern auf dem Gasgrill gesmoked und kommt somit ganz ohne Röstaromen aus. Der Smoker kommt bei mir ja nicht selten zum Einsatz, aber diesmal will ich auch zeigen, wie jeder, der einen Gasgrill zu Hause hat damit smoken kann! Und das ohne teuren Smoker! Hierbei kommt die sog. “Smoker-Tube” von Smokey Bandit BBQ* zum Einsatz. Aber dazu später mehr…

Von der Beilerei* hab ich dafür 1100 g feinstes Flanksteak von der deutschen Färse geliefert bekommen. Die perfekte Grundlage für das heutige Vorhaben!

Die Zutaten:

Die Zubereitung:

Jedem, der sich etwas intensiver mit Fleisch beschäftigt, dürfte das Flanksteak mittlerweile ein Begriff sein. Es stamm nicht wie viele andere Steakzuschnitte aus dem Rücken des Tieres sondern aus dem Bauchlappen. Bei uns wird das Flanksteak auch Bauchlappen oder Dünnung genannt. Das Stück ist eher flach, dabei fettarm und langfaserig und eignet sich hervorragend zum kurzbraten!

Bevor es jetzt an den Grill geht, werden die Flanksteaks aus dem Kühlschrank genommen und von beiden Seiten mit dem Rub bestreut. Benutzt hier einfach einen Rub, der euch gut schmeckt. Ich finde ein leicht scharfer Rub passt hier ganz gut. Dann lässt man den Rub ein bis zwei Stunden einwirken. In dieser Zeit kann das Fleisch Zimmertemperatur annehmen.

Außerdem wollen wir ja diesmal im Gasgrill smoken. So ganz ohne Zubehör kommen wir da leider nicht aus. Benötigt wird z.B. so eine “Smoker-Tube! Hierbei handelt es sich um eine Röhre aus Lochblech, die an einer Seite offen ist. Hier werden dann nach Belieben Pellets oder auch Räucherchips eingefüllt, um dem Fleisch ein unvergleichliches Aroma zu verleihen. Die Röhren gibt es von verschiedenen Herstellern zum kleinen Preis.

Der Grill wird jetzt für indirekte Hitze bei ca. 150-160°C vorbereitet. Dazu habe ich die äußeren Brenner gezündet. Die Brenner in der Mitte dagegen bleiben aus. Die “Smoker-Tube” habe ich mit Pellets gefüllt und über einen der äußeren Brenner auf das Grillrost gelegt. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist und die “Smoker-Tube” beginnt zu rauchen kann das Fleisch aufgelegt werden.

Die Flanksteaks werden also nicht, wie sonst üblich, scharf angegrillt sondern verbleiben die gesamte Grillzeit im indirekten Bereich des Gasgrills bis zu einer Kerntemperatur von 56°C.

Nach ca. einer Stunde ist die Kerntemperatur erreicht und die Flanksteaks können vom Grill genommen werden. Anschließend dürfen sie noch 2-3 Minuten ruhen, bis sich die Fleischsäfte im Inneren wieder verteilt haben. Dann kann das Fleisch quer zur Faser aufgeschnitten und serviert werden!

Und wie schmeckt nun so ein Steak ohne Röstaromen? Ganz ehrlich, eigentlich fehlen sie überhaupt nicht! Das Steak ist außen scharf-würzig durch den Rub und hat ein tolles Raucharoma angenommen. Innen ist es saftig, zart und perfekt medium! Definitiv mal eine andere Art der Zubereitung die aber durchaus eine gelungene Abwechslung ist! Das solltet ihr mal ausprobieren!

Abschließend sei noch gesagt, dass smoken auf dem Gasgrill mit Hilfe der “Smoker-Tube” überhaupt kein Problem darstellt. Wer also keinen Smoker hat oder das smoken erstmal ausprobieren möchte liegt hier genau richtig!

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Dry Aged Tomahawk mit gefüllter Spitzpaprika http://www.bbq-kantine.de/2020/01/08/dry-aged-tomahawk-mit-gefuellter-spitzpaprika/ http://www.bbq-kantine.de/2020/01/08/dry-aged-tomahawk-mit-gefuellter-spitzpaprika/#respond Wed, 08 Jan 2020 18:48:11 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3894 [Enthält Werbung]

Das Tomahawk ist ein Steak, das nicht nur mit seinem Geschmack sondern auch durch seine Größe beeindruckt! Eine Freude für die Augen und natürlich den Gaumen…

Dieses Steak von der Beilerei* verbindet viele tolle Eigenschaften und macht es daher zur absoluten Gaumenfreude. Der tolle Geschmack des Fleisches von der deutschen Färse, dass im Dry Aged Reifeverfahren veredelt wurde, gepaart mit der grandiosen Optik durch den charakteristisch langen Knochen und die schiere Größe des Steaks. Wahrlich eine imposante Optik!

Da dieses Steak kaum Beilagen braucht, habe ich auf eine Sättigungsbeilage verzichtet. Damit sich das Steak auf dem Teller aber nicht so einsam fühlt, habe ich zusätzlich leckere, gefüllte Spitzpaprika zubereitet.

Die Zutaten:

Die Zubereitung:

Wow! Was für ein Steak! Die Optik ist ja schon mal mehr als eindrucksvoll! Wie bereits erwähnt, stammt das Fleisch von der deutschen Färse, also eine Kuh, die noch nicht gekalbt hat. Bei diesen Tieren findet man schöne Fetteinlagerungen, die von der Natur ursprünglich dafür vorgesehen sind, genug Reserven für die bevorstehende Schwangerschaft zu haben. Für uns haben sie den Vorteil, dass sie einfach Geschmack bringen. Gleiches gilt für den Knochen. Fleisch, das am Knochen gereift und zubereitet wird hat einfach nochmal einen Tick mehr Geschmack. Außerdem wurde das Steak dry Aged gereift. Bei dieser Trockenreifung entsteht ein unvergleichlich buttriger, nussiger Geschmack! Ein Highlight für die Geschmacksnerven.

Aber bevor es an den Grill geht, wird es Zeit für die Vorbereitung der Beilage. Ok, wenn der gute Vorsatz für das neue Jahr eine Diät war, ist das vielleicht nicht die Beilage der ersten Wahl. Aber die Zutaten versprechen leckeres…

Zunächst werden die Spitzpaprika gewaschen und längs in der Mitte durchgeschnitten. Dann werden die Kerne entfernt.

Im nächsten Schritt werden die Hälften mit dem Frischkäse gefüllt. Außerdem werden die Chilis ebenfalls gewaschen, entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Ich habe mich hier für feurige, gelbe Chilis entschieden.

Jetzt die Chilis auf den Paprikahälften verteilen und jeweils mit zwei Scheiben Bacon umwickeln. Ja, wie man unschwer erkennen kann fehlte mit genau eine Scheibe.

Damit sind die Vorbereitungen für die Beilage abgeschlossen und es kann an den Grill gehen. Dieser wird für direkte, hohe Hitze vorbereitet. Das Tomahawk selber sollte Zimmertemperatur haben, wenn es auf den Grill geht. Daher ist zu empfehlen, es ca. zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen. Das Steak wird von beiden Seiten mit grobem Meersalz gewürzt und dann von beiden Seiten scharf angebraten.

Anschließend habe ich das Steak in den indirekten Bereich des Grills gelegt. Die Temperatur habe ich dazu auf ca. 160°C eingestellt. Außerdem habe ich das Tomahawk mit einem Kerntemperaturfühler verkabelt. Ca. 20 Minuten bevor das Steak fertig ist werden die gefüllten Spitzpaprikahälften mit auf den Grill gelegt. Ebenfalls im indirekten Bereich.

In den letzten 5 Minuten bevor die Kerntemperatur des Tomahawk erreicht ist, werden die Paprikahälften auf der Oberseite mit der BBQ-Soße eingepinselt.

Nach ca. 45 Minuten im indirekten Bereich zeigt das Kernthermometer eine Temperatur von 55°C an. Damit sollte das Fleisch fertig sein und kann zusammen mit den Spitzpaprikas vom Grill genommen werden. Das Tomahawk sollte jetzt noch ein paar Minuten ruhen, damit sich die Fleischsäfte wieder verteilen können.

Fehlt natürlich noch das obligatorische Anschnittbild, was hiermit erledigt ist! Der Garpunkt ist für mich genau so perfekt!

Ja, wenn man seine Gäste mit einem Steak mal richtig beeindrucken will, egal ob Fleisch Fans oder nicht, dann ist dieses Tomahawk Steak die Waffe der ersten Wahl! Riesig und nicht zuletzt durch den Knochen irgendwie männlich und vielleicht auch ein bisschen übertrieben. Aber das darf auch mal sein! Geschmacklich einfach grandios! Butterzart, saftig und ein toller, feiner Dry Aged Geschmack!

Die Beilage rückt bei diesem Steak natürlich ein wenig in den Hintergrund obwohl sie das gar nicht verdient hat. Die Mischung aus frischer Paprika, salzigem Bacon, würzigem Frischkäse und der feurigen Chili schmeckt wirklich Klasse und ist dabei einfach und schnell gemacht.

Na, Lust auf Tomahawk Steak bekommen? Dann ran an den Grill und guten Appetit!

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Käse-Steak Baguette http://www.bbq-kantine.de/2019/12/11/kaese-steak-baguette/ http://www.bbq-kantine.de/2019/12/11/kaese-steak-baguette/#respond Wed, 11 Dec 2019 17:30:17 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3853 [Enthält Werbung]

Wer will schon Schinken oder Thunfisch auf seinem Baguette haben, wenn die Alternative Steak ist?!

So ein leckeres Baguette kann nicht nur den Morgen bereichern! Auch am Abend macht es sich, mit den richtigen Zutaten ausgesprochen gut. Und diese US Black Angus Entrecôte’s von der Beilerei* sind dafür die beste Voraussetzung! Wenn dann noch Käse und Zwiebeln dazu kommen wird es definitiv lecker…

Die Zutaten:

  • 2×300 g US Black Angus Entrecôte*
  • 2 Baguettebrötchen
  • 2 rote und 2 weiße Zwiebeln
  • 200 g Cheddar
  • Soßen nach Wahl
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 2 EL BBQ Rub nach Wahl
  • etwas Zucker

Die Zubereitung:

Zunächst ein paar Worte zu diesen grandiosen Steaks. Das US Black Angus Entrecôte bringt alles mit, was ein gutes Steak ausmacht. Es hat eine ausgezeichnete Marmorierung und bringt einen intensiven Geschmack mit. Außerdem ist es wunderbar zart und ausgesprochen saftig. Natürlich ist dieses Steak auch ganz konventionell gegrillt ein echter Genuss!

Wenn man Steaks auf einem Baguette servieren möchte, hat man zwei Möglichkeiten. Einerseits kann man das Steak grillen und anschließend in Scheiben schneiden um das Baguette zu belegen. Andererseits kann man das Fleisch aber auch vorher schneiden und dann kurz angrillen. Ich bevorzuge die zweite Variante und schneide die Steaks in kleine Stücke. Nicht so fein wie für Tatar aber so das Stücke mit ca. 5mm entstehen. Jetzt noch etwas BBQ Rub darüber geben und das Fleisch ist fertig vorbereitet.

Dann geht es an den Grill. Für die Zubereitung habe ich meine gusseiserne Plancha auf das Grillrost gelegt und ordentlich aufgeheizt. Währenddessen habe ich die Zwiebeln halbiert und in Scheiben geschnitten. Diese werden dann mit ein wenig Sonnenblumenöl und etwas Zucker glasig gebraten und anschließend bis zur Verwendung warm gestellt.

Im nächsten Schritt darf das Fleisch auf die Plancha. Achtet dabei darauf, dass die Platte wirklich heiß ist. Nur ganz kurz werden die kleinen Steakstücke darauf gegrillt. Durch ihre Größe sind sie sonst zu schnell durch und sie sollen ja noch ein paar Röstaromen bekommen.

Jetzt die Brenner unter der Plancha ganz aus machen, den Cheddar auf dem Fleisch verteilen und bei geschlossenem Deckel kurz schmelzen lassen.

Jetzt will das Käse-Steak Baguette nur noch zusammen gebaut werden. Dazu kommt Soße auf die Innenfläche des Baguettebrötchens. Ich habe mich hier für eine klassische BBQ-Soße und eine Knoblauchsoße entschieden. Auf die untere Hälfte des Baguettes kommt dann die Mischung aus Steak und Cheddar. Darauf verteilt man die glasierten Zwiebeln und oben drauf kommt die andere Baguette-Hälfte. Fertig!

So muss ein Baguette aussehen! Saftig, käsig, fleischig und verdammt lecker! Das zarte US Beef vereint sich wunderbar mit dem würzigen Cheddar und den süßlichen Zwiebeln. Außerdem ist dieser Gaumenschmaus nicht nur schnell gemacht, sondern auch ausgesprochen lecker! Perfekter Steakgenuss der etwas anderen Art! So passt ein Baguette nicht nur zum Frühstück sondern wird zum perfekten Snack am Grillabend!

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Rotwein-Balsamico Schweinebäckchen http://www.bbq-kantine.de/2019/11/28/rotwein-balsamico-schweinebaeckchen/ http://www.bbq-kantine.de/2019/11/28/rotwein-balsamico-schweinebaeckchen/#respond Thu, 28 Nov 2019 10:51:58 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3817 [Enthält Werbung]

Wieder ein tolles Wintergericht! Und bestimmt auch eine tolle Idee für Weihnachten…

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Da ist alles vorbereitet für dieses tolle Gericht, das eigentlich im Dutch Oven zubereitet werden sollte. Da steht man morgens auf und die Erkältung hat voll zugeschlagen. Gegessen werden muss ja trotzdem aber da es dabei noch wirklich kalt draußen war habe ich mich entschlossen, die Zubereitung kurzerhand in die Küche zu verlegen. Schande über mein Haupt, aber so war es leider!

Aber zurück zum Gericht. Dafür habe ich von der Beilerei* fantastische Bäckchen vom Iberico Schwein geliefert bekommen. Diese werde ich in einer leckeren Rotwein Balsamico Soße zubereiten, die wirklich der Hammer ist! Auf geht es an den Grill …äh… in die Küche.

Die Zutaten:

  • 1 kg Iberico Schweinebäckchen*
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1/2 Stange Lauch
  • Ein Stück Knollensellerie
  • 400 ml Balsamico
  • 400 ml trockener Rotwein
  • 800 ml Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • Etwas Speisestärke
  • Etwas Sonnenblumenöl
  • 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

Zunächst ein Blick auf diese fantastischen Schweinebäckchen. Diese sind vom spanischen Iberico-Schwein und damit das Beste, was man an Schweinefleisch und Bäckchen kaufen kann. Schon öfter habe ich darüber berichtet, möchte aber auch hier nochmal in aller Kürze über die Vorzüge dieser Schweinerasse berichten. Diese ist im Vergleich zum Hausschwein kleiner und flinker und wird freilaufend in Korkeichen- und Steineichenhaine gehalten. Sie ernährt sich fast ausschließlich von Eicheln. Das Fleisch besitzt viel intramuskuläres Fett und hat dadurch einen tollen, intensiven Geschmack. Kein Vergleich zu üblichem Schweinefleisch.

Schweinebäckchen stammen aus dem Unterkiefer des Schweins und bestehen aus langfaserigem Muskelfleisch. Sie eignen sich daher ideal für Schmorgerichte. Dabei werden sie so zart, das sie nahezu von alleine zerfallen.

Zu Beginn stehen die Schnibbelarbeiten auf dem Plan. Die Karotten und der Porree werden in Scheiben geschnitten. Der Sellerie in Würfel und die Zwiebeln in halbe Ringe.

Jetzt werden die Schweinebäckchen in Sonnenblumenöl bei hoher Hitze von beiden Seiten scharf angebraten. Je nach Größe des Topfes sollten die Bäckchen nach und nach angebraten werden, damit alle Kontakt mit dem Boden haben.

Anschließend werden die Bäckchen raus genommen und zur Seite gestellt. Im Topf wird jetzt die Butter erhitzt und das Gemüse darin angebraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Im nächsten Schritt wird der Balsamico hinzu gegeben. Bei hoher Hitze wird dieser ca. um die Hälfte einreduziert. Dies sollte etwa 15-20 Minuten in Anspruch nehmen.

Anschließend werden der Rotwein sowie die Rinderbrühe hinzu gegeben. Außerdem werden die Schweinebäckchen wieder dazu gegeben. Diese sollten vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Auch die Lorbeerblätter werden nun mit in den Topf gegeben. Diese nehmen dem Wein die Säure und sind damit unverzichtbar. Bei geschlossenem Deckel und gelegentlichem umrühren werden die Bäckchen jetzt bei geringer Hitze drei Stunden geschmort.

Nach Ablauf der drei Stunden sieht das Ganze dann so aus. Die Flüssigkeit ist etwas ein einreduziert und das Gemüse ist weich geworden.

Die Schweinebäckchen können jetzt raus genommen werden. Durch das lange garen bei niedriger Temperatur sind sie so weich geworden, das sie von allein zerfallen. Ein wenig Vorsicht ist also beim herausnehmen geboten. Dann bleibt nur noch die Soße mit ein wenig Speisestärke zu binden und mit Salz und Pfeffer abzuschmecken.

Dann kann serviert werden. Zu diesem Gericht passen wunderbar Spätzle. Aber auch Klöße sind eine leckere Alternative. Die Soße habe ich nicht püriert da dann vor allem die Karotten ganz bleiben und zusätzlich etwas Farbe auf den Teller bringen.

Bleibt noch ein Fazit zu ziehen! Die Bäckchen sind ein Gedicht. Wunderbar zart und einfach super im Geschmack. Die Rotwein-Balsamico Soße ist dazu wirklich ein Highlight. Die Säure des Balsamicos bleibt bestehen, so dass man ein wenig an Sauerbratensoße erinnert wird. Wahrlich ein Genuss!

Klar sollte man für die Zubereitung insgesamt schon ungefähr 4 Stunden Zeit einplanen aber es ist jede Minute wert. Außerdem ist dieses Rezept total einfach und absolut anfängertauglich obwohl man zum Fest die Besucher damit definitiv begeistern wird!

Hier noch das Rezept zum ausdrucken oder speichern:

*Die markierten Links führen zu befreundeten Unternehmen sowie Partnern bzw. zu deren Produkten. Diese wurden z.T. kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Lammkarree mit Tomaten-Risotto – Test des Inkbird IHT-1P http://www.bbq-kantine.de/2019/11/19/lammkarree-mit-tomaten-risotto-test-des-inkbird-iht-1p/ http://www.bbq-kantine.de/2019/11/19/lammkarree-mit-tomaten-risotto-test-des-inkbird-iht-1p/#respond Tue, 19 Nov 2019 17:02:46 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3745 [Enthält Werbung]

Lammfleisch steht bei mir nicht jeden Tag auf der Speisekarte! Aber wenn, dann bin ich immer wieder überrascht, wie lecker hochwertiges Lamm ist…

Die Tage werden kürzer, die Sonne ist leider nur noch selten zu sehen und die Temperaturen schaffen es kaum noch in den zweistelligen Bereich. Es wird also dringend Zeit, sich um die winterlichen Menüs am Grill zu kümmern. Dazu zählen für mich vor allem Gerichte mit Wild und Lamm und letzteres wird heute auf dem Teller landen. Bei der Beilerei* habe ich dazu ein Lammkarree vom Salzwiesenlamm bestellt. Dazu werde ich ein tolles Tomaten Risotto zubereiten.

Außerdem möchte ich euch das Einstichthermometer IHT-1P von Inkbird* vorstellen. Ein Zubehör, das am Grill nicht fehlen darf und das wirklich jeder Griller haben sollte. Aber dazu später mehr…

Die Zutaten:

  • 700 g Lammkarree*
  • Olivenöl
  • 5 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige Thymian
  • 3 Zweige Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

für das Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 3 EL Olivenöl
  • 20 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 30 g Parmesan
  • 5 Stücke getrocknete Tomaten in Öl
  • 10 Blätter Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

Das Lammkarree wird aus dem Rücken des Tieres geschnitten und ist typischerweise noch am Knochen. Man kann es am Stück garen aber auch zwischen den einzelnen Knochen trennen und erhält so kleine Lammkoteletts. Ich werde das Karree allerdings heute am Stück grillen. Dieses Lamm stammt aus Großbritannien und ist von hervorragender Qualität. Das Lammkarree ist ausgesprochen zart aber auch würzig und dabei sehr gesund, da es Vitamin- und Mineralstoffreich ist. Wirklich ein tolles Stück Fleisch!

Die Vorbereitungen beginnen ca. 24 Stunden bevor das Lamm serviert werden soll. In dieser Zeit wird es in einer tollen Marinade eingelegt. Dazu habe ich die Lammkarrees zunächst pariert, von überschüssigem Fett und der Silberhaut befreit. Anschließend habe ich den Knoblauch in dünne Scheiben geschnitten, die Stängel von Rosmarin und Thymian entfernt und beides grob gehackt. Zusammen mit dem Lamm kommt nun alles in eine Schüssel und wird mit Olivenöl aufgeschüttet. Das Gefäß wird verschlossen und wandert in den Kühlschrank. Nach ca. 12 Stunden habe ich die Karrees einmal in der Marinade gewendet.

Bevor es nun am nächsten Tag mit der Zubereitung des Risottos weiter geht, möchte ich etwas mehr zum Einstichthermometer der Firma Inkbird erzählen. Wie bereits anfangs erwähnt, ist es für mich das Grill Gadget! Ein vernünftiges Thermometer sollte man einfach immer zur Hand haben. Hier ein paar der wichtigsten Funktion:

  • Abmessungen: 160mm x 38mm x 16mm
  • Displyabmessung: 40mm x 16mm (beleuchtet)
  • Temperaturbereich von -50°C bis 300°C
  • Temperaturgenauigkeit +/-1°C
  • eingebauter 250 mAh Akku
  • Wasserdicht nach IPx5
  • magnetische Rückseite

Vor allem der eingebaute Akku, die magnetische Rückseite und dass dieses Thermometer wasserdicht ist, sind Funktionen die kaum ein anderes Thermometer auf dem Markt zu bieten hat! Wie sich das Thermometer aber im Praxistest schlägt, werden wir im Laufe dieses Beitrags noch erfahren!

Weiter geht es am nächsten Tag mit der Zubereitung des Risottos! Außerdem sollte ca. zwei Stunden bevor es an der Grill geht das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Zunächst werden die Zwiebel und die Knoblauchzehen klein geschnitten und in Olivenöl und Butter angebraten. Dann kommt der Risottoreis hinzu, der unter Rühren glasig gebraten wird.

Anschließend darf auch das Tomatenmark mit in den Topf und wird kurz mit geröstet. Achtet dabei darauf, dass es nicht anbrennt sonst wird es bitter und der Geschmack ist ruiniert. Jetzt wird ein Teil der Brühe angeschüttet und zwar gerade so viel, das der Risottoreis komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist. Bei geringer Hitze kann das Risotto dann, bei gelegentlichem umrühren, quellen. Nach und nach wird so immer wieder Brühe nachgegeben, bis der Risottoreis weich und die Brühe aufgebraucht ist. Das dauert ca. 30 Minuten.

In der Zwischenzeit werden die getrockneten Tomaten in kleine Stücke geschnitten und die Basilikumblätter gehackt. Zusammen mit dem Parmesan werden diese jetzt unter das Risotto gemischt. Zum Abschluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist das Tomaten-Risotto fertig!

Schon während der Risottoreis quellt, können die Lammkarrees aus der Marinade genommen werden. Sie werden dann bei direkter, hoher Hitze von beiden Seiten ca. drei Minuten scharf angegrillt. Um ein schönes Grillmuster zu bekommen dreht man das Fleisch nach je 1,5 Minuten um 90 Grad.

Dann werden die Karrees im indirekten Bereich des Grills platziert und bei ca. 160°C weiter gegart. Zeit einmal mit dem Einstichthermometer die Kerntemperatur zu kontrollieren. Nach dem scharfen angrillen haben sie knapp 33°C. Bei einer Temperatur von 55°C werden sie fertig sein. Dis dahin vergehen noch gut 20 Minuten. Wirklich erstaunlich, wie schnell und präzise das Inkbird IHT-1P die Kerntemperatur ermittelt. Da mittlerweile die Dunkelheit eingesetzt hat kann das beleuchtete Display direkt seine Vorteile ausspielen.

Sobald die Kerntemperatur erreicht ist kann auch schon serviert werden. Zwei Minuten Ruhe sei dem Lammkarree aber noch gegönnt damit sich die Fleischsäfte wieder im Fleisch verteilen können. Die Lammkarrees werden dann einmal in der Mitte zwischen den Knochen durchgeschnitten und auf einem Bett von Tomaten-Risotto serviert. Die beiden Hälften können so mit nach oben zeigenden, gekreuzten Knochen aufrecht hingestellt werden! Einfach ein toller Anblick!

Was ein grandioses Stück Fleisch! Die Qualität dieses Lammkarrees ist einfach hervorragend. Ich mache das immer daran fest, dass es nicht nach Schaf schmeckt, sondern einen feinen, würzigen Geschmack hat. Dabei ist es unglaublich zart und auf den Punkt gegart! Dazu passt das Tomaten-Risotto perfekt. Schlonzig, wie man es von einem guten Risotto erwartet, harmoniert diese Variante mit Tomate ausgesprochen gut mit dem Lammfleisch! Ein grandioses Menü, das man sich auch schon mal als Idee für Weihnachten vormerken kann!

Zu guter Letzt bleibt noch ein Fazit zum Inkbird IHT-1P. Das Einstichthermometer überzeugt auf ganzer Linie. Das Wichtigste bei einem Thermometer dieser Kategorie ist, dass es zuverlässig und vor allem möglichst schnell die gemessene Kerntemperatur anzeigt! Und das ist hier vollkommen gegeben. Nur wenige Sekunden und das Ergebnis kann auch auf dem beleuchteten Display abgelesen werden. Bei dieser Geschwindigkeit können nur wenige Konkurrenten mithalten. Zusätzlich überzeugen Features wie der eingebaute Akku (nie wieder Batterien wechseln) und der Magnet auf der Rückseite. So kann das Thermometer direkt am Grill oder in unmittelbarer Nähe befestigt werden. Das beleuchtete Display hat sich schon direkt beim ersten Test bewährt! Alles in allem ein klasse Thermometer, dass mit einem Preis von 29,99 Euro ein super Preis-Leistungsverhältnis bietet und von mir eine klare Kaufempfehlung erhält!

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Rinderfilet mit Cheddar- Röstzwiebel- Püree http://www.bbq-kantine.de/2019/11/13/rinderfilet-mit-cheddar-roestzwiebel-pueree/ http://www.bbq-kantine.de/2019/11/13/rinderfilet-mit-cheddar-roestzwiebel-pueree/#respond Wed, 13 Nov 2019 18:12:05 +0000 http://www.bbq-kantine.de/?p=3697 [Enthält Werbung]

Beste Rinderfiletsteaks vom Grill mit einem Kartoffelpüree, das alles andere ist als langweilig…

Mittlerweile gibt es ja viele Cuts die Versprechen, der Zartheit des Filets in nichts nach zu stehen. Aber wenn ich mal Lust auf maximale Zartheit bei einem Steak verspüre, dann ist und bleibt das Rinderfilet mein Favorit! Diesmal habe ich dazu bei der Beilerei* ein Rinderfilet von der bayrischen Färse bestellt. Die Beilage darf zum Filet auch gerne etwas kräftiger sein! Und da ich Kartoffelbeilagen immer wieder gerne zu Steaks serviere, habe ich diesmal ein ganz besonderes Kartoffelpüree auf den Teller gebracht. Ergänzt durch würzigen Cheddar und Röstzwiebeln wird aus einem öden Kartoffelpüree ein wahres Geschmacks-Highlight!

Die Zutaten:

Die Zubereitung:

Kommen wir zunächst zu den Stars des Gerichts. Vier wunderschöne Filetsteaks von der bayrischen Färse, die einfach Klasse aussehen! Dieses Stück vom Rind ist so unglaublich zart, da es vom Rind nahezu nicht beansprucht wird. Die Färse ist eine Kuh, die noch nicht gekalbt hat. Diese jungen, weiblichen Rinder sind bekannt für ihre herausragende Fleischqualität und den ausgesprochen guten Geschmack! Zwei Stunden vor der Zubereitung habe ich die Steaks aus dem Kühlschrank genommen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können. Mit etwas Küchengarn habe ich die Steaks in Form gebunden.

Doch bevor es an den Grill geht, beginnen die Vorbereitungen für das Kartoffelpüree. Dazu werden die Kartoffeln zunächst wie gewohnt ca. 40 Minuten in Salzwasser gekocht.

Die abgeschütteten Kartoffeln wandern direkt zurück in den Topf, wo der zuvor klein geschnittene Cheddar, die Sahne und die Butter hinzugegeben werden. Jetzt wird alles kräftig durchgestampft. Das Ganze sollte passieren, wenn die Kartoffeln noch heiß sind, damit der Käse und die Butter schmelzen können.

Wenn das Püree schön cremig ist, werden die Röstzwiebeln untergemischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Danach darf nicht mehr gestampft werden, da die Röstzwiebeln sonst zerbröseln würden.

Die Rinderfiletsteaks werden gesalzen und bei direkter, hoher Hitze scharf angegrillt. Für das typische Grillmuster werden die Steaks nach 90 Sekunden um 90° gedreht und wiederum nach 90 Sekunden gewendet. Dann wird mit der anderen Seite ebenso verfahren. Anschließend wandern die Steaks in den indirekten Bereich, wo sie bei ca. 150°C bis zu einer Kerntemperatur von 55°C gar ziehen.

Wenn sowohl Püree als auch die Steaks fertig sind kann angerichtet werden. Dazu werden die Rinderfiletsteaks auf einem Bett von Cheddar-Röstzwiebel-Püree platziert und noch mit ein wenig gutem Pfeffer gewürzt! Fertig!

Abschließend noch ein kleines Fazit. Das Rinderfilet überzeugt auf ganzer Linie! Toller Geschmack und absolut zart! Dieses Filet zeigt, dass deutsches Rindfleisch voll und ganz mit der Konkurrenz aus anderen Ländern mithalten kann!

Das Püree ist einfach der Hammer und ist um Welten besser als die Standardvariante von Kartoffelpüree! Cremig, würzig, käsig beschreibt es einfach am besten! Einfach und schnell gemacht aber trotzdem mit Wow-Effekt!

Hier noch das Rezept zum ausdrucken oder speichern:

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