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Ihr steht total auf richtig krosse Kruste? Ihr wollt den ultimativen Crunch? Dann mal schön weiterlesen…

Einen klassischen Krustenbraten auf dem Grill zuzubereiten ist wirklich kein Hexenwerk! Die Beilerei hat für das perfekte Ausgangsprodukt gesorgt und dazu einen gepökelten Schweinekrustenbraten geliefert. Für mich persönlich steht und fällt das Ergebnis mit dem Gelingen der perfekten Kruste. Aber wie klappt das am besten? Ich zeige es euch Schritt für Schritt! Ein passendes Sößchen, das fast automatisch mit entsteht, darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Also ran an den Grill….

Die Zutaten:

  • 2 Kg gepökelter Schweinkrustenbraten mit Schwarte
  • 2 Stangen Porree
  • 300 g Möhren
  • 4 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 0,5 Liter Malzbier
  • 0,5 Liter Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 3 EL Honig
  • 1TL Majoran
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 EL geräucherte Paprika
  • 200 g grobes Meersalz

Die Zubereitung:

Ein toller Krustenbraten mit einer wirklich tollen Schwarte. Er stammt aus dem Hinterteil des Schweines und ist gepökelt. Dadurch erhält der Schweinebraten seine typische Farbe und den leicht salzigen Geschmack.

Zunächst wird die Schwarte in gleichmäßigen Abständen eingeschnitten. Dazu braucht ihr definitiv ein scharfes Messer. Das Rechteckmuster sieht nicht nur toll aus, dadurch lässt sich der Braten zwischen den Schwartenstücken später auch besser in Scheiben schneiden.

Im nächsten Schritt habe ich das grobe Meersalz in einer Auflaufform in der Größe des Bratens verteilt und den Braten mit der Schwarte daraufgelegt. Achtet dabei darauf, dass das Salz die Schwarte überall berührt. Das Salz zieht die Feuchtigkeit aus der Schwarte und sorgt damit dafür, dass diese später schön aufploppt! So geht es dann für ca. 7 Stunden in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist entscheidend für die perfekte Kruste. Ich habe einige Möglichkeiten ausprobiert, aber mit dieser klappt es einfach perfekt.

Bleibt nun genug Zeit um Möhren, Porree, Zwiebeln und Knoblauch klein zu schneiden und in eine Auflaufform zu geben. Dazu kommen Honig, Senf, Gemüsebrühe und das Malzbier. Dann folgen die Gewürze und Kräuter. Nur die Sahne kommt erst später zum Einsatz. Alles nochmal gut durchmengen.

Wenn der Braten aus dem Kühlschrank kommt, wird das noch anhaftende Salz komplett entfernt. Alles andere außer der Schwarte wird jetzt mit etwas Pfeffer gewürzt. Anschließend kommt der Braten auf ein Gitter oberhalb des Gemüses und wird bei ca. 180°C indirekter Hitze gegrillt. Zur Kontrolle der Kerntemperatur habe ich ein Thermometer angeschlossen. Ca. 65°C sollte der Braten das Ende haben.

Kleiner Zwischenstand. Nach gut einer Stunde kann man schon sehen, wie die Kruste sich verändert und beginnt trocken zu werden. An manchen Stellen beginnt sie schon leicht aufzuploppen.

Nach etwas über zwei Stunden ist die Kerntemperatur erreicht und der Krustenbraten fertig. Damit die Kruste perfekt wird und auf voller Fläche aufploppt, habe ich ab einer Kerntemperatur von ca. 55°C die Temperatur im Grill auf ca. 230°C gesteigert.

Schaut euch diese Kruste an!!! Genau so muss sie sein. Die Kruste ist nur perfekt, wenn sie auf der gesamten Fläche aufgeploppt ist. Denn nur so ist sie durchgängig kross. Nicht aufgeploppte Stellen sind später nicht kross und im Mund eher zäh und ledrig.

Aber die Soße steht ja noch aus. Das Gemüse in der Auflaufform hat während des Grillens den heruntertropfenden Fleischsaft aufgenommen und das gibt den nötigen Geschmack! Das Gemüse wird jetzt kurz püriert und zusammen mit der Sahne nochmal kurz aufgekocht. Damit wäre auch das erledigt!

Zu guter Letzt bleibt mir noch, euch ein Anschnittbild zu präsentieren. Der Braten ist wunderbar saftig und hat die typisch rötliche Farbe eines gepökelten Bratens. Dann kann der Krustenbraten zusammen mit der Soße serviert werden. Dazu passen am besten Knödel.

Schaut euch diese fantastische Kruste an! Ich würde sagen sie ist perfekt! Extra kross und toll im Geschmack. Ja, ich gebe es zu, die Kruste ist der eigentliche Grund, warum ich Krustenbraten so sehr mag! Der saftige Braten mit dem typischen Pökelgeschmack schmeckt ganz toll! Die Soße schmeckt eher gemüselastig mit einer feinen Note von Malzbier und der leichten Süße des Honigs.

Insgesamt ein tolles Gericht… Aber ich schwärme immer noch von der Kruste! Wie ihr seht, ist die perfekte Kruste auf dem Grill wirklich keine Raketenwissenschaft. Mit ein paar Tricks und den richtigen Handgriffen kann fast gar nichts schief gehen!

Hier noch das Rezept zum ausdrucken oder speichern:

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