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Es ist angerichtet! In Reih und Glied liegen sie da! Die Messer, mit denen ich dem Vulkanus Messerschärfer ordentlich auf den Zahn fühlen werde. Lange Zeit habe ich versucht meine Messer mit einem einfachen Wetzstahl scharf zu halten. Meist mit wenig Erfolg.

Ab und zu habe ich auch Messer professionell schärfen lassen. Hier waren die Ergebnisse immer gut, doch es war auch kostspielig und nervig die Messer dafür wegbringen zu müssen. Auf der Suche nach einem gutem Messerschärfer für zuhause bin ich auf die Firma Vulkanus gestoßen. Mir mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich Messer schärfen sollte doch ein vernünftiges Produkt vorhanden sein. Wichtig war mir, dass der Messerschärfer auch wirklich Messer schärfen kann. Das heißt nicht nur Messer scharf halten sondern auch stumpfe Messer wieder auf eine ordentliche Schärfe bringen. Da der Vulkanus Messerschärfer das verspricht, bleibt nichts anders als das Produkt mal selber auszuprobieren…

Hier im Test die Variante Vulkanus Classic. Diese ist aus Kunststoff, sonst jedoch baugleich mit der  Variante aus Edelstahl. Außerdem ist er noch in verschiedenen anderen Farben, ebenfalls aus Kunststoff erhältlich. Der erste Eindruck ist wirklich gut! Solides Kunststoff, so dass meiner Meinung nach die Variante aus Edelstahl keinen nennenswerten Vorteil bringt. Mit seinen kompakten Abmaßen von ca.15,5 cm Höhe und ca. 11 cm Breite sollte er in keiner Küche zuviel Platz wegnehmen.

Kommen wir nun zur Vorgehensweise beim Schärfen von Messern! Grundsätzlich wird das Messer von oben eingeführt und dann durch den Messerschärfer gezogen. Die Stäbe auf denen das eigentliche Schärfwerkzeug befestigt ist, sind an der oberen Seite federgelagert und passen sich so dem Schneidwinkel des Messers an.

Hier noch eine nähere Ansicht der Schärfwerkzeuge. Durch die rechteckige Konstruktion ergeben sich zwei Seiten mit unterschiedlichen Eigenschaften und somit mehrere Funktionen, auf die ich später genauer eingehe…

Kommen wir nun erstmal zu den Probanden. Ich habe versucht eine repräsentative Auswahl an Messern zu wählen, die in jeder Küche vorkommen. Dazu habe ich drei Messer von Schulte-Ufer gewählt. Ein Brotmesser mit Wellenschliff, ein großes Kochmesser und ein Santokumesser. Außerdem habe ich zwei Messer von Zwilling ausgewählt. Ein kompaktes Kochmesser und ein Gemüsemesser. Bleibt zu erwähnen, dass die Schulte-Ufer Messer dringend geschärft werden müssen. Die Messer von Zwilling hingegen sind grundsätzlich noch scharf. Aber auch hier ist noch Luft nach oben.

Schärfen:

Kommen wir nun zur eigentlichen Anwendung. Stumpfe Messer müssen zunächst geschliffen werden. Dazu wird das Messer mit der Spitze nach unten in den Messerschärfer eingeführt und mit mäßigem Druck durchgezogen. Dadurch können auch sehr stumpfe Messer geschärft werden.

Abziehen:

Beim Abziehen wird die Klingenschneide geglättet. Dazu wird das Messer mit der Spitze nach oben durch den Messerschärfer gezogen. Diesmal allerdings mit mehr Druck. Mit dieser Funktion können Messer scharf gehalten werden.

Polieren:

Hierzu werden die Schärfstäbe mit einer Hand komplett auseinander gedrückt. Dann wird das Messer in den Messerschärfer eingeführt und ohne Druck hin- und herbewegt. Dadurch soll die Klinge extrem scharf werden.

Kommen wir nun noch zu einer Besonderheit – um nicht zu sagen zu einem absoluten Alleinstellungsmerkmal. Der Vulkanus Messerschärfer kann auch bei Messern mit Wellenschliff z.B. Brotmessern verwendet werden. Der Wellenschliff befindet sich nur auf einer Seite des Messers und ist damit für viele Messerschärfer ein Problem. Dazu wird das Messer in den Messerschärfer eingeführt und ein wenig zur Seite geneigt. Ich habe versucht das in folgendem Bild deutlich zu machen.

Es bewegt sich nur einer der Schärfstäbe und das Messer kommt auch nur mit einem in Berührung. Deshalb wird die Seite des Messers mit Wellenschliff geschärft und die andere nicht. Das Prinzip ist simpel, funktioniert aber tadellos.

Die Ergebnisse:


Kommen wir nun zum eigentlich wichtigsten Teil… sind die Messer scharf?

Zusammenfassend kann man sagen, dass alle Messer deutlich schärfer geworden sind. Die Messer von Schulte-Ufer, vorher kaum noch zu gebrauchen, sind jetzt wieder einsatzbereit für die vielseitigen Aufgaben am Grill! Auch das Messer mit Wellenschliff ist deutlich schärfer als zuvor. Nach nun mehreren Wochen in Gebrauch kann ich berichten, dass auch die Messer von Zwilling sehr gut scharf gehalten werden konnten. Einziger Wermutstropfen ist, dass ich wirkliche Rasierklingenschärfe leider nicht erreicht habe. Vielleicht kommt dies auch erst mit der Zeit, wenn ich etwas mehr Übung habe. Trotzdem möchte ich mittlerweile auf den Vulkanus Messerschärfer nicht mehr verzichten. Man kann ohne viel Aufwand scharfe Messer scharf halten aber auch stumpfen Messer wieder zu einer vernünftigen Schärfe verhelfen. Wirklich empfehlenswert!

Sollte ich Euer Interesse geweckt haben, dann findet ihr nähere Information auf www.vulkanus.com. Hier kann der Vulkanus Classic zum Preis von 60,84 Euro + Versand auch direkt bestellt werden.